Angst vor verstrahlten Produkten: arktis.de prüft als erster Versandhändler alle Wareneingänge auf Radioaktivität!

Der radioaktive Fallout aus den beschädigten Reaktoren in Japan wird Deutschland so schnell nicht erreichen – jedenfalls nicht auf direktem Weg. Der globale Handel sorgt aber dafür, dass verstrahlte Waren aus der Region trotzdem schon bald in den deutschen Haushalten zu finden sind. arktis.de, Versandhändler für Apple-Zubehör, geht deswegen auf Nummer Sicher und scannt ab sofort sämtliche Wareneingänge auf Radioaktivität hin. Dazu wurde extra ein Geigerzähler angeschafft.

Was in Japan passiert, ist schrecklich und hält die Welt in Atem. Nach den Erfahrungen mit Tschernobyl fragen sich die Deutschen aber auch: Wie betrifft mich der radioaktive Fallout der Reaktorkatastrophe? Das Fernsehen präsentiert Wetterprognosen, die genau aufzeigen, in welche Richtung die radioaktiven Partikel geblasen werden. Deutschland ist zum Glück weit weg. Leider nur theoretisch. Denn der globale Handel sorgt dafür, dass fertige Produkte und einzelne Bauteile aus der Region Deutschland sehr schnell erreichen – und so in direkt die Haushalte gelangen.

Der Apple Zubehör Versandhändler arktis.de (http://www.arktis.de/) möchte auf Nummer Sicher gehen und überprüft als wahrscheinlich erster großer deutscher Versandhändler ab sofort alle Wareneingänge auf Radioaktivität hin. Jedes Paket und jedes Produkt wird mit einem Geigerzähler überprüft.

Geschäftsführer Rainer Wolf: „Was in Japan passiert, ist nicht in Worte zu fassen und auch wenn wir hier in Deutschland sehr weit von der Krisenregion entfernt sind, so sind wir durch den globalen Warenhandel doch auch unmittelbar von der Radioaktivität betroffen. Unser Lagerpersonal ist sehr beunruhigt, da täglich hunderte Pakete aus aller Welt bei uns eintreffen, und wünscht sich deswegen für sich und erst recht für die Kunden mehr Sicherheit. Daher haben wir uns zur Anschaffung eines Geigerzählers entschlossen, mit dem ab sofort ein Lagermitarbeiter jeden Wareneingang überprüft.“

Schon jetzt können verstrahlte Produkte wie Handys, Autoteile, Kameras oder auch Lebensmittel wie Tees in den Handel gelangen. Dabei reicht es nicht, nur auf japanische Waren zu achten. Die ganze asiatische Region wird über kurz oder lang betroffen sein. Bedenken muss man auch, dass auch europäische oder amerikanische Hersteller Bauteile aus der Krisenregion verwenden. Niemand kann sich also sicher sein, dass ein neu eingekauftes Produkt auch wirklich strahlungsfrei ist.

Rainer Wolf sieht düster in die Zukunft: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir schon sehr bald ein neues Qualitätssiegel im Markt sehen werden, das die radioaktive Unbedenklichkeit eines Produkts ausweist. Ich glaub nicht, dass sich sonst noch renommierte Produkte großer Hersteller aus Fernost auf Dauer am Markt verkaufen lassen werden. Wir reden hier nicht über Elektrosmog und Handystrahlung, sondern über Radioaktivität. Die Menschen werden auf ihr Recht pochen, nur unbedenkliche Waren verkauft zu bekommen.“

Bis dieses Siegel verfügbar ist, ruft Rainer Wolf seine Versandhandelskollegen auf, sich ebenfalls um die radioaktive Unbedenklichkeit ihrer Produkte zu kümmern und dem Beispiel des Rosendahler Apple-Versenders zu folgen. Er sagt: „Ein Geigerzähler ist eine einmalige, kostengünstige Anschaffung und kinderleicht in der Bedienung. So viel Sicherheit sollte jeder international tätige Händler seinem Personal und seinen Kunden bieten können.“

Homepage Arktis.de: http://www.arktis.de/

Julia

Ganz ehrlich? Finde ich absoluten Blödsinn.

Wenn die Produkte nicht gerade neben dem Atomkraftwerk selbst produziert wurden, sollte man mal die Panikmache sein lassen und den Aussagen der Internationalen Atomernergiebehörde, den Hilfegruppen und unabhängigen Beobachtern glauben, die versichern, dass es im Moment keine gesundheitsschädigenden Strahlenwerte in den Großstädten etc gibt.

Man sollte die Situation nicht schlimmer reden als sie ohnehin schon ist. Wer weiß, in den nächsten Tagen kann sich katastrophales ereignen, aber im Moment finde ich solche Maßnahmen überflüssig und – sorry, wenn ich jetzt jemandem auf die Füße trete – ein unpassende Marketingmasche.

anonymus

Würde ich schon interessieren ob dies wirklich eine Gefahr für den europäischen Endverbraucher darstellt bzw. ob der Geigerzähler schon mal angeschlagen hat!

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