Microsoft kauft Skype

Der Redmonder Software-Gigant hat soeben den Kauf des VoIP-Anbieters Skype bekannt gegeben. Sowohl die Chefetagen von Microsoft und Skype haben den 8.5 Milliarden US-Dollar schweren Deal bereits abgesegnet.

Nach Informationen von Microsoft soll die Akquisition den Zugang zu Echtzeit Video- und Sprachtelefonie verbessern. Microsoft selbst sieht einen Vorteil in der Verbesserung des eigenen Portfolios der Echtzeit-Kommunikation. Eine Verschmelzung mit Microsofts MSN Messenger währe denkbar.

Erwähnenswert ist auch die Aussage von Microsoft auch zukünftig in die Skype-Clients für “Non-Microsoft Platforms” zu investieren. Neben dem Ausbau des Sprachtelefonie-Angebotes für Outlook, Xbox & Co. dürfte damit auch die Zukunft der iOS-kompatiblen Skype Applikation (AppStore-Link) gesichert sein.

Skype will support Microsoft devices like Xbox and Kinect, Windows Phone and a wide array of Windows devices, and Microsoft will connect Skype users with Lync, Outlook, Xbox Live and other communities. Microsoft will continue to invest in and support Skype clients on non-Microsoft platforms.

Apple im Test mit bester Online-Videothek

Schnelle Internetzugänge machen es möglich, den Blockbuster bei einem Videoportal auszuleihen oder zu kaufen.

Das beste Angebot der Video-on-Demand-Dienste habe aktuell Apples iTunes, berichtet «Chip Online» (chip.de) nach einem Vergleich der vier größten Anbieter Media Markt, Videoload, Maxdome und iTunes. Dabei wurden die Angebote der Portale anhand einer Film- und Serienliste mit 75 relevanten Titeln verglichen.

Von 55 Filmen der Liste waren bei iTunes rund 80 Prozent verfügbar, davon ein Fünftel auch in HD. Auf Platz zwei landete Media Markt. Dessen Portal hatte knapp die Hälfte der gesuchten Titel. Bei den TV-Serien von «Lost» bis «Dr. House» hatte der Apple-Shop 14 der 20 gesuchten Serien im Angebot. Insgesamt 1.500 Folgen standen zum Download bereit. Alle anderen Shops offerierten zusammen nur zehn Serien mit rund 600 Folgen.

LG mit Display-Problemen beim iPad 2‎

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Von Anfang an hatten manche der neuen iPads 2 ein Problem: manches Display wies insbesondere bei dunklen angezeigten Inhalten Spuren von Streulicht am Rand auf, die stellenweise durchaus störend wirkten. Nun scheint Apple die Ursache dafür ausgemacht zu haben. Fehler in der Produktion von LG sollen dafür verantwortlich sein – und Apple hat umgehend Konsequenzen gezogen. Fürs Erste wurde die Produktion bei LG deutlich reduziert und durch einen anderen Hersteller kompensiert.

Laut Digitimes hat LG Displays (LGD) die fehlerbehafteten Displaychargen geliefert. Produziert wurden die LCD mit durchscheinender Hintergrundbeleuchtung und ungleichmäßiger Ausleuchtung bei LG in dessen 6G-Panelfabrik in Gumi, Südkorea. LG musste die Auslieferung seiner Panels im ersten Quartal wegen der Displayprobleme reduzieren.

Für LG ist nun Samsung eingesprungen. Wer derzeit ein neues iPad 2 kauft, könnte evtl. Sogar eines mit einem Samsung Display bekommen, anstatt eines von LG. Ob Samsung nun dauerhaft als einziger Display-Produzent für das iPad 2 agieren wird, ist unklar.

Gerücht: Apple will Nuance-Spracherkennung mit iOS 5 nutzen

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Es gab bereits Gerüchte, dass Apple den Spracherkennungsexperten Nuance aufkaufen will, diese Gerüchte haben sich allerdings nicht bestätigt. Nun weisem neuere Bewegungen darauf hin, dass Apple und Nuance sich über eine Kooperation für die nächste iOS Version einig sind.

Nach Informationen von Electronista wird die Nuance Sprahtechnologie auf den iDevice Geräten ab iOS 5 verfügbar sein. Damit will Apple den Rückstand auf diesem Sektor gegenüber Android wieder gut machen.Der Vorteil für Apple, das zuletzt selbst Spracherkennungs-Entwickler angeheuert hat, läge darin, dass es keine eigene potente Spracherkennung entwickeln müsste, sondern auf die Erfahrungen von Nuance zurückgreifen könnte.Die eigenen Entwickler könnten sich vielmehr auf die Integration der Nuance-Spracherkennung in das iOS 5 konzentrieren. Vermutlich sollen sowohl die Anzahl der gesprochenen Kommandos auf iOS-Geräten als auch deren Genauigkeit in iOS 5 auf einen hohen Stand gebracht werden.

Doch die Verhandlungen scheinen recht zäh zu verlaufen, und weder Apple noch Nuance haben es anscheinend sonderlich eilig, den Deal unter Dach und Fach zu bringen. Das macht ein Erscheinen von iOS 5 mit Spracherkennung erst einmal recht unwahrscheinlich, denn es wird spekuliert, dass iOS 5 vermutlich im Herbst mit dem iPhone 5 erscheinen wird.

Nuance, der Spracherkennungs-Spezialist, hat derzeit einen Börsenwert von rund 6 Milliarden Dollar. Angesichts des frei verfügbaren Vermögens von Apple, das auf rund 60 Milliarden Dollar geschätzt wird, wäre das zwar gut finanzierbar – Apple scheint aber noch abzuwarten, was das betrifft.

Telekom optimiert E-Mail-Center fürs iPad

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Die Deutsche Telekom bietet eine spezielle Version ihres E-Mail-Centers für iPad-Nutzer. Es ist für die Bedienung, Größe und Layout des Apple-Tablets optimiert.

Mit der iPad-optimierten Version des E-Mail Centers können Nutzer von E-Mail @t-online.de jetzt bequemer über den iPad-Browser auf ihre E-Mails zugreifen. Das neue Center ist für die Touchscreen-Steuerung und das Bildschirmformat des iPads optimiert.

Es wird bei Eingabe der Adresse http://email.t-online.de/ipad vom iPad-Browser automatisch aufgerufen und bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, E-Mails zu lesen, zu schreiben und zu löschen. Ebenfalls lassen sich über das E-Mail-Center Anhänge einsehen und Mails in persönliche E-Mail-Ordner und Mail-Listen sortieren.

Marken-Rangliste: Apple löst Google als Spitzenreiter ab ‎

Laut der sechsten Studie der Marktfoscher von Millward Brown zum Wert von Marken hat Apple im Jahr 2011 Google als wertvollste Marke der Welt abgelöst. „Von dieser globalen Erfolgsgeschichte können die anderen Marken lernen“, meint Millward-Brown-Chefin Eileen Campbell.

Apple hat Google als wertvollste Marke der Welt abgelöst. Der Internetkonzern lag vier Jahre lang an der Spitze der Brandz Top 100 des Marktforschungsunternehmens Millward Brown. Laut Studie ist die Marke Apple 153,3 Milliarden US-Dollar wert. Google hat einen Markenwert von 111,4 Milliarden US-Dollar und büßte zwei Prozent ein. IBM legte um 17 Prozent zu und erreichte 100,8 Milliarden US-Dollar.

„Durch die Pflege seiner Marke und ständige Innovation ist Apple in der Lage, trotz wirtschaftlicher Turbulenzen einen hohen Aufpreis zu verlangen. Von dieser globalen Erfolgsgeschichte können die anderen Marken lernen“, sagte Millward-Brown-Chefin Eileen Campbell.

„Apples Erfolg rührt nicht allein von der Produktinnovation her, sondern von der Tatsache, dass Steve Jobs und sein Team die Faszination der Marke fassbar machen“, erklärt Bernd Büchner, Geschäftsführer von Millward Brown Deutschland das Ergebnis. Die wertvollste Marke aus Deutschland hat die Deutsche Telekom, die sich mit einem Wert von 29,8 Milliarden US-Dollar auf Platz 19 des Rankings findet.

Neue iMacs sind bis zu 25 Prozent schneller

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Die Macher der Benchmark Software Geekbench, Primate Labs haben die seit der neuen iMacs von Nutzern übermittelten Teatergebnisse ausgewertet und mit den iMacs der vorherigen Version verglichen. Demnach sind die neuen iMacs bis zu 25 Prozent schneller. Nicht erfasst werden bei diesem Verfahren allerdings die auf veränderter Grafikkarten- oder Festplattenausstattung gründenden Veränderungen.

Abgesehen von der erhöhten Geschwindigkeit bieten die neuen iMacs auch eine Thunderbolt Schnittstelle.

Wer auf die neuen Funktionen der iMacs verzichten kann, findet im Refurb Store ältere iMac Modelle ab 849€.

Mac vs. PC – Sammlung aller Apple-Werbespots

Noch 2009 von AdWeek zur Kampagne des Jahrzehnts gekürt, gehört Apples „Get a Mac“ mittlerweile zum alten Eisen. Jetzt hat sich AdWeek aber noch einmal in einer umfassenden Serie mit der Kampagne beschäftig, durch die zahlreiche PC-Anwender auf einen Mac umsattelten und Microsoft sich schließlich genötigt sah, mit „I’m a PC“ eine Gegenkampagne zu starten. In den Werbespots von „Get a Mac“ verdeutlicht Apple auf humoristische Art die Vorzüge des Mac.

Hier auf adweek.com findet ihr eine Sammlung aller Werbespots:

Hier ein Besispielspot:

Apple iPhone – Künftig iOS-Updates ohne iTunes?

Bisher ist für ein Update des Betriebssystems eines iPhones zwingend eine Verbindung zu einem Rechner mit iTunes notwendig – das könnte sich ändern.

Andere Smartphone-Hersteller bieten zum Teil eine einfache Methode an. Sie informieren Ihre Kunden direkt auf dem Gerät auf vorhandene Updates, welche dann direkt auf das Gerät heruntergeladen und installiert werden können. Beispiele dafür sind laut 9to5Mac Android von Google und WebOS von HP/Palm.

Wie die Webseite berichtet, will Apple ab Herbst auch den eigenen iPhone Kunden einen solchen Service anbieten. Die nächste iOS-Version 5 wird zwar noch auf dem herkömmlichen Weg installiert, doch die nachfolgenden Updates sollen dann ohne den iTunes-Umweg installierbar sein.

Allerdings müsste Apple dafür die Größe einzelner Updates, die jetzt bis zu 600 MByte groß sind, verringern und stattdessen einzelne, kleinere Updates anbieten. Bisher soll Apple mit dem Provider Verizon in den USA über diese Möglichkeit verhandeln. Ob und wann auch andere Anbieter, Länder und Geräte wie das iPad davon profitieren werden, ist nicht bekannt.